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Heute darf ich zu meiner neuen Familie...
Genau 10 Wochen bin ich nun alt. Heute heisst es Abschied nehmen von meiner Hundefamilie. Alle sind aufgeregt... Nach der für mich langen einstündigen Autofahrt vom Kanton Aargau
(Birrhard) in den Kanton Luzern (Emmenbrücke) und einer etwas unruhigen
Nacht ist bald etwas Ruhe eingekehrt. Am nächsten Morgen schenkte man mir
eine Stoffblume und die ersten Aufnahmen im neuen Zuhause mit der
Digitalkamera entstanden. Das ganze Geblitzte kannte ich mittlerweile
schon, vom einigen Fotoshootings bei Conny. Etwas später lernte ich
meine Samtpfote kennen und Sie mich… Zwischen uns herrscht immer noch Kräfte messen und am besten gefällt
mir, wenn ich sie durch die Wohnung jagen kann. Gegen Abend, wenn ich zum
Schlafen in meine Hundebox bin, steht Sie selbstbewusst vor meinem Käfig.
Jetzt lässt sie mich ihre Überlegenheit spüren, haha… nun bist du
endlich hinter Gittern. Madam geniesst meine eingeschränkte Freiheit. Der erste Schnee Für meine neue Familie bin ich etwas ganz Besonderes, deshalb hat
Caroline für mich eine ganze Woche Urlaub genommen, damit wir uns beide
so richtig kennenlernen konnten. Wir haben viel Spass miteinander. Erste
kleine Erkundungsausflüge in der neuen Umgebung fand ich total spannend.
Sie lernte mich, dass es interessant ist, am See spazieren zugehen, dass
es viele andere freundliche Hunde gibt. Sie lernten mich, mit dem Bus
mitfahren zu können und viel Zeit mit Knuddeln und Spielen zu verbringen.
So kann ich ganze Nächte gut durchschlafen und bin fit und ausgeruht für
neue Abenteuer. Wenn ich etwas aufgedreht von den neuen Erfahrungen
sammeln bin, schafft Sie es mich wieder sanft auf den Boden der Tatsachen
zurück zu holen. Es wird mir gezeigt, dass es Regeln gibt, die ich
einhalten muss, aber es mir viel mehr Spass bereitet diese zu brechen. Mit
viel Geduld werde ich immer aufs Neue motiviert, dass es für mich besser
ist Anordnungen Folge zu leisten und erfahre dadurch viel Lob. Es ist mir
wichtig zum harmonischen Zusammenleben in der Familie beizutragen. Oft
belohen Sie mich dafür mit schönen Ausflügen in den Wald. Dort kann ich
frei über Baumstämme laufen, springen oder Verstecken spielen. Einige neue Erfahrungen erlebte ich bei einem Trip in den ersten
Schnee. Juhu, dass war gewaltig. Ich habe vor Freude springen können, was
ich dann auch getan habe. Schneekugeln fangen und im Schnee versinken,
wieder ausbuddeln und ab in das nächste Abenteuer. Jetzt weiss ich, dass
Schnee auf meiner warmen Zunge zu Wasser wird, egal wie oft ich danach
schnappe. Gerne wäre ich mit den Kindern in ihren Schneebobs auf der
Rodelbahn mitgefahren. Aber ich muss noch etwas warten bis ich grösser
bin. Thomas hat versucht meine Bekanntschaft mit dem ersten Schnee, mit
der Kamera fest zu halten. Was ihm fantastisch gelungen ist. Kunststück
bei einem so wuseligen Fotomodel. |
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Spaziergang am Vierwaldstädter See Heute erzähle ich mal von meinen Spaziergängen am Vierwaldstädtersee. Mein Lieblingsort ist die Tribschenhalbinsel in Luzern. Huch, hier gerade ich ausser Rand und Band; So viele Eindrücke auf einmal. Enten, Schwäne, Vögel und mega viele Hunde. Am meisten aber liebe ich das Wasser. Juhu, Wasser… bis zur Bewusstlosigkeit kann ich an der Wasserkante entlang rennen bis mir die Zunge aus dem Hals hängt … zwischendurch ein Schluck Wasser und ab geht die Post zu neuen „Ufern“. Diese Enten aber auch, sollten die nicht im Wasser sein? Enten jagen das ist fein. Ab mit Euch ins Wasser… Schade, schon werde ich zurück gepfiffen. Aber Tauben die darf man jagen … auch nicht? In einen unbeobachteten Augenblick werde ich mein Chance nutzen und wieder auf die Jagd gehen… Nur mit den Schwänen werde ich mich nicht anlegen. Komisch aber auch, plötzlich werden die doppelt so gross und schimpfen können die! Auf
den Spazierwegen treffen wir oft freundliche Hunde mit netten Menschen.
Caroline kann gut mit den Menschen reden, so dass wir Hunde uns
beschnuppern und ausgelassen spielen können. Sehr gut gefällt mir auch
die Wiese vor dem Richard Wagner Museum, die ist riesig und darauf
rumtollen macht so viel Spass. Bestimmt gehen wir bald mal wieder hier
spazieren…
Meine erstes Weihnachten Nun
ist es soweit, heute darf ich mit meiner Familie nach Deutschland fahren.
Ich spürte die Aufregung meiner Familie und mir wurde gesagt, dass ich
bald neue Familienmitglieder kennen lernen darf. Nach der langen Autofahrt
(mir wurde gar nicht schlecht!!!) trafen wir in Würzburg ein. Dort
wurde ich von Nicole, Christian und Gloria begrüßt. Caroline spulte hier
ihr volles Programm ab. Frühstücken im Restaurant, über den
Weihnachtsmarkt gehen und Feuerzangenbowle trinken. Ich konnte die gute
Laune meiner Menschen spüren und auch die Menschen am Weihnachtsmarkt
wollten mich immer wieder streicheln oder ich erfuhr die gewohnte
Aufmerksamkeit die ich schon in der Schweiz gewohnt war. Schliesslich
besuchten wir noch die Katze von Gloria „Timba“ Dieses
„Selbstbewusstsein auf vier Pfoten“ erklärte mit in kurzen Gesten,
wer hier der Herr besser die Frau im Hause war. Aber der leckere Fisch,
den ich probieren durfte, entschädigte mich für die eingefangenen
Pfotenhiebe. Weiter
ging es nun zu Oma und Opa und den Kindern Natalie und Selina. Besonders
gespannt war ich auf Brandy die Pudellady der Familie Kießner. Bei einem
schönen Wanderausflug durften wir zusammen so richtig toben. Wir
verstanden uns auf Anhieb und es war für mich gar nicht so einfach mit
ihrem Flitzer-Tempo Schritt zu halten, meisten sah ich Brandy mir ihren
fliegenden Ohren an mich vorbei speeden. Aber so schnell gab ich mich
nicht geschlagen, haha, aber in Sachen Ausdauer lag ich dann doch wieder
vorne, Die
Zeit verging in Deutschland wie im Flug. Hier bei Oma und Opa war es so
gemütlich, den Teppich im Wohnzimmer liebte ich. Räkeln, auf den Rücken
liegen, wälzen und immer wieder der Versuch die Franzen ab zu kauen. Das
Highlight war jeden Morgen mit Opa in die Scheune zu gehen um beim Hasenfüttern
zuschauen zu dürfen. Diese „Klopfer“ waren Opas Lieblinge und wurden
mit duftenden Heu und Rüben versorgt. Ich genoss die uneingeschränkte
Freiheit auf dem Grundstück und war schwer damit beschäftigt alle Ecken
und Winkel aus zu kundschaften.
Meine Element "Das Wasser" Irgendwie war Thomas heute morgen topmotiviert mit uns einen Ausflug an den Sarner See zu unternehmen. Caroline und ich war natürlich gleich dabei. Juhu, endlich mal wieder eine gute Idee. Ich war gespannt wie ein Flitzebogen. Mir kam die Gegend dort eher wie eine Mondlandschaft vor. Naja irgendwie so ähnlich. Eigentlich war ich ja noch gar nicht auf dem Mond. Aber für Hunde zum Toben, Freilaufen und Spielen ideal. Gleich schlug mein Hundeherz höher als ich das Wasser sah. Hier konnte Hund und die Menschen ganz lange und nah am Wasser entlang laufen. Und die vielen Holzstöckchen die hier rum lagen. Eigentlich könnten die hier mal Aufräumen. Caroline warf einige Holzstücke ins Wasser und ich durfte sie rausfischen, Uups, einmal warf Sie etwas zu weit und ich in meinem Eifer, nichts wie hinterher. Da passierte es, das ich mit meiner Nase etwas zu weit ins "nasse Element" eintauchte und so etwas zuviel Wasser in meine Nase aufstieg... Das hielt mich Draufgängern nicht davon ab von Neuem und stetig ein wenig weiter ins Wasser hineinzulaufen. Bis es mir an den Bauch schwappte. Puh nun war es mir doch zu kalt... Das Wasser fasziniert mich immer wieder und heute sind wir ziemlich lang dort spazieren gegangen. Drei Stunden glaub ich. Bei den milden und angenehmen Temperaturen wollte ich überhaupt noch nicht nach Hause. Schlussendlich streikten dann doch meine Füsse und ich war ziemlich froh, dass ich auf den Nachhauseweg in meiner Hundbox gemütlich schlafen konnte... Demnächst
Jetzt wird es Ernst - Klicker und Erziehungskurs....
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